10 Halloween-Kostümideen zum Ausprobieren

Du suchst ein Halloweenkostüm, das auf den ersten Blick erkennbar ist und in dem du dich trotzdem gut bewegen kannst? Beginne mit einem auffälligen Detail: einem Umhang, einem spitzen Hut, Flügeln, markantem Make-up oder einem hohen Kragen. Stimme den Rest deines Outfits darauf ab.
Prüfe vorab, ob das Kostüm bequem ist. Geh ein paar Schritte, setz dich hin und probiere aus, ob du deine Hände frei bewegen kannst. Wenn du ein Foto machen möchtest, wähle einen Ort mit sicherem Stand und genug Licht, damit die entscheidenden Details zu sehen sind.
Diese zehn Kostümideen gibt es in 14 Bildvarianten. Für Feen-, Weltraum-, Gothic- und Untoten-Kostüme stehen jeweils zwei Möglichkeiten zur Auswahl. So kannst du entscheiden, was zu deiner Kleidung, deiner Zeit und deiner Stimmung passt.
Comic-Superheld vor der Stadtkulisse
Ein auffälliges Emblem auf der Brust und ein Umhang machen hier den größten Unterschied. Figurbetonte Kleidungsschichten und Stiefel runden das Outfit von Kopf bis Fuß ab. Das Emblem kannst du aus Stoff oder Filz selbst machen, statt einen kompletten Anzug zu kaufen.
Wähle einen Umhang, der dir beim Gehen nicht vor die Füße gerät. Für die Stadtkulisse eignen sich eine sichere Terrasse oder ein ebenerdiger Platz mit Gebäuden im Hintergrund. Du musst dafür nicht in der Nähe einer Dachkante stehen.
Stell dich aufrecht hin, die Hände an den Hüften, und achte darauf, dass deine Stiefel mit aufs Bild kommen. Fotografiere aus einer niedrigen Perspektive bei Tageslicht und platziere die Skyline hinter deinem Umhang. Vermeide einen Kamerawinkel, der das Emblem auf deiner Brust verdeckt.
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Flicken-Vogelscheuche im goldenen Feld
Mit einem Flanellhemd, einer abgetragenen Latzhose und ein paar Stoffflicken lässt sich ganz einfach ein Vogelscheuchenkostüm zusammenstellen. Kurze Baststücke in den Ärmelbündchen erinnern an Stroh, ohne dass dir lose Halme im Gesicht hängen.
Dieses Kostüm passt gut zu einem kühlen Herbsttag, denn darunter kannst du warme Kleidung tragen. Achte darauf, dass Stroh oder Bast nicht auf deiner Haut kratzen, und wähle Schuhe, mit denen du auf unebenem Boden gut laufen kannst.
Stell dich locker in voller Größe hin und leg eine Hand an deinen Hut oder einen Latzhosenträger. Nutze das warme Licht des späten Nachmittags und hohes Gras als Hintergrund. Achte darauf, dass die Ärmelbündchen zu sehen sind, und nimm nicht so viel Feld ins Bild, dass dein Outfit darin untergeht.
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Waldfee zwischen Wildblumen
Durchscheinende Flügel, ein Blumenkranz und ein fließender Rock ergeben ein zartes Waldfeenkostüm. Befestige die Flügel schon zu Hause gut: Träger, die von den Schultern rutschen, können auf Dauer lästig werden.
Zu dieser Variante passen gedeckte Farben und leichte Stoffe. Stell dich neben die Blumen auf einen Weg, statt in ein bepflanztes Beet zu treten. Etwas Platz hinter dir sorgt außerdem dafür, dass die Form der Flügel gut zu erkennen ist.
Dreh dich leicht zur Seite, sodass dein Gesicht und beide Flügel sichtbar bleiben. Lass die späte Sonne durch die Flügel scheinen und fotografiere Kranz und Rock vor einem ruhigen grünen Hintergrund. Wende der Kamera nicht ganz den Rücken zu.
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Gothic-Braut unter einem Friedhofsbogen
Ein Spitzenschleier, ein dunkles Kleid und ein Strauß aus getrockneten Blumen oder Stoffblumen verleihen diesem Kostüm seine unheimliche Ausstrahlung. Betone deine Augen oder Lippen mit dunklem Make-up, damit dein Gesicht unter dem Schleier nicht verschwindet.
Ein Steinbogen oder eine alte Mauer können dieselbe Atmosphäre wie ein Friedhof schaffen. Wenn du auf einem Friedhof fotografierst, beachte die dortigen Regeln und halte die Wege frei. Wähle ein Kleid, in dem du gehen kannst, ohne es den ganzen Abend hochhalten zu müssen.
Halte den Strauß etwa auf Hüfthöhe und blicke unter einem Bogen in die Kamera. Weiches Licht bei bedecktem Himmel bringt Spitze und Make-up zur Geltung; achte darauf, dass auch das Kleid im Bild ist. Zieh den Schleier nicht so weit nach vorn, dass er deinen Gesichtsausdruck verdeckt.
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Retro-Alien im bunten Nachtlicht
Wähle dieses Weltraumkostüm, wenn du Lust auf Farbe und verspieltes Make-up hast. Ein Oberteil in Metallic-Optik, ein Haarreif mit Antennen und silbern geschminkte Augenlider machen die Idee auch ohne aufwendiges Kostüm deutlich.
Verwende Make-up, das für die Haut geeignet ist, und teste es vor Halloween, wenn es für dich neu ist. Die Antennen sollten leicht und gut befestigt sein, damit sie die ganze Nacht bequem sitzen.
Lehn dich mit einem neugierigen Gesichtsausdruck leicht zur Kamera. Platziere bunte Lichter hinter dir und sorge für weiches Licht auf deinem Gesicht, damit das silberne Make-up zu sehen bleibt. Vermeide helles Blitzlicht, das den Metallic-Stoff überstrahlt.
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Hexe auf einem Waldweg
Mit einem spitzen Hut bist du selbst in einfacher Kleidung sofort als Hexe zu erkennen. Kombiniere ihn mit einem dunklen Kleid oder Mantel, Stiefeln und einem leichten Besen. Wenn du weniger Stoff um dich herum haben möchtest, kannst du statt eines langen Umhangs ein Schultertuch tragen.
Sieh dir den Hut im Spiegel von der Seite an: Die Krempe darf dir nicht die Sicht versperren. Kürze jeden Saum, auf den du beim Gehen trittst - besonders, wenn du auch draußen unterwegs sein willst.
Bleib auf einem freien Weg stehen und halte den Besen seitlich, statt ihn vor dein Gesicht zu nehmen. Nutze das weiche Licht zwischen den Bäumen und lass über dem spitzen Hut Platz im Bild. Wähle keinen so dunklen Weg, dass die schwarze Kleidung kaum noch Konturen hat.
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Schwarze Katze im Porträt
Schwarze Kleidung und Katzenohren machen dieses Kostüm zu einem der schnellsten überhaupt. Eine kleine Katzennase und ein paar Schnurrhaare geben ihm Charakter; du musst dafür nicht dein ganzes Gesicht schminken.
Wähle Ohren, die nicht drücken, und befestige einen möglichen Schwanz so, dass er nicht über den Boden schleift. Bei diesem Kostüm bleiben deine Hände frei, und du brauchst weder besondere Schuhe noch schwere Kleidungsschichten.
Schau aus der Nähe in die Kamera, neige den Kopf ein wenig und lass deine Augen im Mittelpunkt stehen. Nutze Fensterlicht oder eine Lampe in deiner Nähe. Vor einem schlichten Hintergrund heben sich die Ohren besser von deinen Haaren ab. Zeichne die Schnurrhaare nicht zu nah an deine Augen.
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Gartenfee zwischen Blumen
Diese Feenvariante wirkt fröhlicher als das Waldfeenkostüm. Probier ein helles Outfit, kleine Flügel und Blumen im Haar. Greif eine der Blütenfarben mit einem Band oder einem Teil deiner Kleidung auf - so wirkt das Kostüm stimmig, ohne überladen zu sein.
Wenn du in vollen Räumen unterwegs bist oder durch Türen gehen musst, sollten die Flügel nicht zu breit sein. Bleib im Garten auf einem Weg oder einer freien Stelle, damit du die Blumen genießen kannst, ohne auf sie zu treten.
Setz oder stell dich neben die Blüten und dreh die Schultern so, dass die Flügel zu sehen sind. Nutze sanftes Tageslicht und nimm für mehr räumliche Tiefe ein paar Blumen nah an der Kamera mit ins Bild. Vermeide einen unruhigen Hintergrund, vor dem die Flügel kaum zu erkennen sind.
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Disco-Star im Retro-Stil - mitten in der Bewegung
Ein glänzendes Hemd oder eine glänzende Jacke, eine Hose mit weiten Beinen und auffällige Accessoires ergeben einen Disco-Look. Wähle Schuhe, in denen du wirklich tanzen kannst: Wichtiger als hohe Absätze ist, dass du dich unbeschwert bewegen kannst.
Ein Teil, das das Licht reflektiert, reicht oft schon aus. Wenn alles glänzt, können die Konturen deiner Kleidung untergehen. Probier dein Outfit vor dem Ausgehen bei künstlichem Licht aus, denn in dunklen Räumen können die Farben anders wirken.
Mach einen Schritt, heb einen Arm und lass die Hose oder Jacke in Bewegung kommen. Platziere warmes Licht hinter dir und beleuchte dein Gesicht ausreichend, damit es scharf zu sehen ist. Vermeide eine Pose, bei der beide Arme dein Outfit verdecken.
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Pirat im Sonnenlicht am Hafen
Ein weites Hemd, eine Weste, ein Tuch und ein breiter Gürtel ergeben auch ohne schweren Mantel ein Piratenkostüm. Wenn du am Wasser oder auf unebenem Boden unterwegs bist, ergänze Stiefel oder feste flache Schuhe.
Eine Requisite ist nicht nötig. Falls du ein Schwert möchtest, nimm ein weiches, eindeutig als Spielzeug erkennbares Exemplar und prüfe, ob es an deinem Zielort erlaubt ist. Ein Tuch und eine selbstbewusste Haltung reichen für das Kostüm auch allein aus.
Stell dich mit einer Hand am Gürtel hin und dreh dich leicht zur Kamera. Wähle einen Hafen oder offenes Wasser als Hintergrund und lass die Sonne seitlich auf dich fallen, damit du die Augen nicht zusammenkneifen musst. Achte darauf, dass die Horizontlinie nicht durch dein Gesicht verläuft.
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Skelett unter einer Straßenlaterne
Kleidung mit Knochenaufdruck ergibt ein Skelettkostüm, für das du kaum Make-up brauchst. Wenn du zusätzlich einen Totenkopf schminkst, halte die Gestaltung so schlicht, dass Augen und Gesichtsausdruck gut zu erkennen bleiben.
Dunkle Kleidung kann nachts im Hintergrund verschwinden. Wähle deshalb weiße Knochenformen, die einen deutlichen Kontrast bilden. Bleib für Fotos auf dem Gehweg und achte darauf, dass du mit einer Maske gut sehen kannst.
Stell dich unter eine Straßenlaterne und halte die Arme etwas vom Körper weg, damit die Knochen zu sehen sind. Sorge für ein wenig Licht auf deinem Gesicht und einen dunkleren Hintergrund hinter dem Outfit. Bleib für ein ungestörtes Foto von der Fahrbahn weg.
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Vampirporträt mit Samtkragen
Ein aufgestellter Kragen und eine dunkle Jacke lassen das Vampirkostüm schon ohne Fangzähne oder Make-up erkennen. Samt verleiht dem Kragen eine edle Struktur, aber jeder dunkle, feste Stoff kann die Form halten.
Probier die Fangzähne aus, bevor du sie stundenlang trägst. Du solltest damit problemlos sprechen und atmen können. Ein wenig Kunstblut genügt oft schon; zu viel davon kann deinen Kragen verfärben und seine Details verdecken.
Dreh die Schultern leicht zur Seite und sieh mit ruhigem Gesichtsausdruck direkt in die Kamera. Weiches Seitenlicht bringt den Kragen und dein Gesicht vor einem schlichten dunklen Hintergrund zur Geltung. Achte darauf, dass der Kragen keinen tiefen Schatten über deine Augen wirft.
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Astronaut in einem Betongang
Für ein bodenständigeres Weltraumkostüm beginne mit einem schlichten Overall oder einem zusammenpassenden Oberteil und einer Hose. Ergänze Aufnäher, Handschuhe und einen kleinen Rucksack aus leichtem Material. Diese Details lassen das Outfit auch ohne vollständigen Helm wie Astronautenausrüstung aussehen.
Wenn du einen Helm trägst, achte darauf, dass du gut sehen und bequem atmen kannst. Ein sperriger Rucksack kann an Türen hängen bleiben. Teste dein Kostüm deshalb in einem Flur, bevor du losgehst.
Geh auf die Kamera zu oder steh mit den Händen an den Seiten still. Gleichmäßiges Licht in einem schlichten Betongang zeigt den Anzug und die Aufnäher. Schneide den Rucksack nicht aus dem Bild und verwende kein Visier, das dein Gesicht verdeckt.
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Zombie bei Tageslicht in zerrissener Alltagskleidung
Aus Kleidung, die du nicht mehr brauchst, wird mit kleinen Rissen, ausgefransten Kanten und ein paar auswaschbaren Flecken ein Zombiekostüm. Ein müder Gesichtsausdruck und blasses Make-up können wirkungsvoller sein als eine große künstliche Wunde.
Beschädige keine Nähte, die die Kleidung zusammenhalten. Teste Make-up vorher auf deiner Haut und achte darauf, dass deine Schuhe weiterhin gut sitzen. Auch wenn deine Pose wackelig wirkt, solltest du ganz normal gehen können.
Zieh die Schultern leicht hoch und lass einen Arm locker herabhängen. Fotografiere bei Tageslicht vor einer schlichten Wand, damit der zerrissene Stoff und dein geschminktes Gesicht gut zu sehen sind. Bedecke nicht das ganze Outfit mit Flecken; einige Details sollten klar erkennbar bleiben.
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Finde dein Kostüm
Wenn du schnell ein Kostüm brauchst, nimm die schwarze Katze, die Hexe, die Vogelscheuche oder den Zombie und konzentriere dich auf ein auffälliges Detail. Für Farbe und Bewegung bieten sich eine Fee, ein Pirat oder ein Disco-Kostüm an. Bei einem Superhelden-, Gothic-Braut-, Vampir- oder Weltraumkostüm hast du mehr Möglichkeiten, ein vollständiges Outfit zusammenzustellen.
Wähle die Variante, die du bei deinen tatsächlichen Plänen bequem tragen kannst. Probiere dann mit dem, was du schon besitzt, die passende Pose und Beleuchtung aus. So siehst du, was noch fehlt, bevor du Zeit in weitere Kostümteile steckst.